Home    
2/01

 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Wenn für Webdesign-Dienstleistungen schematisch mit drei verschiedenen Frame-Anordnungen geworben wird ("Die Farben können nach belieben verändert werden"), sich ein Bestellformular beim Anbieter auf der Festplatte befindet, und der sprachliche Ausdruck den Eindruck nahelegt, jemand hätte mit Mühe und Not seinen Hauptschulabschluss geschafft, wirkt sich dies natürlich nachteilig auf den Gesamteindruck aus. Womit aber keineswegs zum Ausdruck gebracht werden soll, dass vermutlich niemand, der klaren Verstandes ist, freiwillig Kunde beim Secretsoft Medien Kontor wird. Wunder gibt es schliesslich immer wieder.

 
Dass sich das österreichische Idiom vom Hochdeutschen unterscheidet, ist in einigen Fällen ja durchaus reizvoll. Um ein weiteres Geständnis kommen wir allerdings auch nicht herum. Nämlich, dass wir den Gasthof Ramingsteinerhof zwar im Salzburger Land verorten können, trotzdem aber noch gewisse Zweifel bestehen, ob dort tatsächlich überall so gesprochen wird, wie dies von den Gasthof-Offiziellen suggeriert wird.

 
Unmittelbar Betroffene können vereinsinterne Turbulenzen ja durchaus als Drama erleben. Ob dies im Zusammenhang mit der Auflösung der Bürgernetzvereine Aschaffenburg auch für Aussenstehende der Fall ist, müssen wir allerdings stark bezweifeln. Jedenfalls dann, wenn die Formulierungskünste des ehemaligen Vorsitzenden Rückschlüsse darauf zulassen, wie wichtig diese Vereine jemals gewesen sind.

 
Sofern Links nicht funktionieren, ist es natürlich schon ein gewisser Beitrag zur Benutzerfreundlichkeit, auf diesen Mangel aufmerksam zu machen. Unter Umständen könnte man zwar auch noch einen Schritt weitergehen und die angesprochenen Links funktionierend machen. Was im Falle von meryem.de aber eigentlich nicht unbedingt notwendig ist. Denn das Flash-Intro und das Javascript-Feature, die den Besucher dort begrüssen, sind schliesslich bereits derart eindrucksvoll, dass funktionierende Links sowieso nur noch als überflüssiger Ballast empfunden werden könnten.

 
"E-Mail-Werbung ist extrem erfolgreich. Bestellungen prasseln und die Kunden sind dankbar!" hat der WDW-Verlag erkannt. Dumm nur, dass dem wilden Herumspammen von Werbebotschaften, wie es zum Beispiel eine Entscheidung des Landgerichts Berlin nahelegt, zumindest in Deutschland noch rechtliche Grenzen gesetzt sind. Aber davon lassen sich die wackeren Streiter der Publikationsorganisation des Wirtschaftsverbandes Deutscher Wirtschaftsberater natürlich nicht wirklich "einschüchtern". Schliesslich sind sie mit ihrem WDW-Herold "in diesem Medium innovativ tätig" und ausserdem wild entschlossen, "fair und im Rahmen der Gesetzlichkeiten, die wir jedoch extensiv nutzen und weiterentwickeln wollen" dem Mail-Direktmarketing die Bahn frei zu machen und dafür zu sorgen, dass Millionen erwartungsfroher Konsumenten sich endlich auch auf diesem Weg über die Verlockungen der Waren- und Dienstleistungswelt informieren lassen dürfen. Ob dies dem Widerstand von "Hinterwäldnern", denen "das letzte Gramm Hirn geklaut" worden ist, zum Trotz gelingt ? Warten wir es doch einfach mal in aller Gelassenheit ab.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Wenn jemand "Mitgliedder Alianz deutscher Designer" ist, darf man sich ja auf Einiges gefasst machen. Zum Beispiel auf die Frage "Was will mir dieser Mund sagen, was versteckt sich dahinter, soll ich ihn behrühren oder ignorieren ?" Dann aber auch, diese Frage selbst spontan mit der Gegenfrage "Ist das wichtig ?" zu beantworten. Und nicht zuletzt natürlich auch darauf, bei Europawerbung - Designatelier bei Smail insgesamt eher mit einem wirren Vortrag konfrontiert zu sein sowie mit einer optischen Anmutung, die eine weitere Preisfrage provoziert. Nämlich ob es dem irgendwo recht ausdruckslos aus seiner Seite herausschauenden Designkünstler Mulic Smail bisher schon gelungen ist, einen Kunden zu finden.

 
 
Nach oben      Home

© Jürgen Graf. Angelegt am 21.01.01