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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Wenn 180 potenzielle Multiplikatoren auf die Zusendung eines bahnbrechenden Geisteswerks mit schnöder Ignoranz reagieren, sollte diese Art der Reaktion zum Nachdenken anregen. Was im Falle des Buchs, das Walter Dürsch "allen Mitmenschen, allen Nachkommen und allen hochentwickelten Umweltlebewesen" gewidmet hat, allerdings zuviel verlangt wäre. Schließlich sind im Laufe der Menschheitsgeschichte bereits etliche philosophische Entwürfe, die noch schwerer nachvollziehbar sind als die Dürsch'sche R-Wissenschaft, erst einmal auf Ablehnung gestoßen. Und außerdem zeugt es ja gerade von Geistesgröße, sich von derartigen Rückschlägen nicht beirren zu lassen und unverdrossen mit dem Bohren dicker Bretter fortzufahren.

 
Dass ein Team nur aus einer Person, die praktischerweise dann aber gleich der Geschäftsführer ist, bestehen kann, war uns bislang zwar nicht geläufig. Das macht aber nichts. Bei softwarereparatur.com haben sich nämlich Bürokratendeutsch, grenzwertige Grafiken und eine lieblose Frontpage-Optik auf ein derart harmonisches Miteinander verständigt, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Personen dafür nun genau Verantwortung tragen. Trotzdem gibt es auch hier noch Hoffnung. Schließlich wird der Stellenwert des Internet für die Kundengewinnung ja auch in Österreich sträflich überschätzt.

 
Wer im Zusammenhang mit Webdesign-Dienstleistungen "klares Design", "geschmackvolle Darstellung der Produkte" und ein "perfekt gestyltes Erscheinungsbild" verspricht, läuft natürlich Gefahr, dass die Internetpräsenz, auf der davon getönt wird, an diesen Ansprüchen gemessen wird. Wobei, wie brule-webdesign vorbildlich vorführt, der Schuss gelegentlich auch mal perfekt nach hinten losgehen kann.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Wenn man reichlich Grund und Boden zur Verfügung hat, lassen sich so manche Wünsche erfüllen. Bei Familie Dreieicher sind es insgesamt stolze 6800 Quadratmeter, und weil bei einer solchen Grundstückgröße der Überblick leicht verloren gehen kann, macht es natürlich Sinn, das gesamte Anwesen in einzelne namentlich identifizierbare Bewirtschaftungsparzellen aufzuteilen. Weil die Dreieichers aber auch gesellige Leute sind, verfügen sie neben diversen anderen Funktionsbauten auch über ein Bistro und eine Disco. Dass dort nur im privaten Rahmen frohe Stunden verlebt werden, ist eigentlich kaum zu glauben. Schließlich braucht die Disco mit ihrer 3200-Watt-Musikanlage, einer Nebelmaschine, einer Lichtanlage und einem Lichtfußboden zumindest den Vergleich mit einer durchschnittlich ausgestatteten Landdisco nicht zu scheuen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass ein vernetztes Computersystem das Rückgrat bildet, und mit welcher Liebe zum Detail darüber im Internet berichtet wird, muss man den Dreieichers zumindest in einem Punkt unbedingt zustimmen: Eigentlich kann man so etwas nicht mit Worten beschreiben.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 08.02.04