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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Dass Yvonne Honsa nach handelsüblicher Einschätzung eine ansehnliche Frau ist, können wir nachvollziehen ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Gut verständlich ist daher auch, dass sie im Juli 98 Playboy-Playmate des Monats gewesen ist, und Helmut Newton sie bereits vor seine Kamera gebeten hat. Und weil wahrer Schönheit erfahrungsgemäss so leicht nichts einen Abbruch tut, kann ausserdem kein Zweifel daran bestehen, dass trotz aller Bemühungen selbst die ihr gewidmete Webseite daran nicht wirklich etwas ändert.

Nachtrag vom 01.03.99:
Wenn wahre Schönheit allzu neugierigen Blicken entzogen wird, kann auch dies ihrem Reiz nur unwesentlich etwas anhaben. Insofern ist es auch kein wirklicher Verlust, wenn dieser Webautritt nun nicht mehr vorhanden ist. Zumal dann, wenn der Designverantwortliche auf KAISA-Grafix and Design Austria immer noch eine gewisse Ahnung vermittelt, wie die Model-Yvonne-Seite ausgesehen haben könnte.

 
Instant-Webseiten eröffnen ja vielen Menschen, denen zum Beispiel die Zeit fehlt, sich mit den Tücken der HTML-Programmierung abzuplagen, die Möglichkeit, ohne viel Mühe eine Internetpräsenz zu realisieren. Eine Entwicklung, die sicherlich im Grundsatz zu begrüssen ist. Andererseits müssen wir uns angesichts der Homepage von Dietmar Kunerl und anderer Ergebnisse vom gleichen Schlage aber leider fragen, ob derartige Vorgaben im Einzelfall nicht doch noch eine Überforderung darstellen können.

 
Bei aller Kritik, die vereinzelt an der Kompetenz unserer Ärzte geäussert wird, muss man diesem Berufsstand doch eine Tatsache zugute halten: Obwohl der Webauftritt von Dr. Lutz Born zwar zweifellos das Ergebnis eines Kunstfehlers ist, dürfte dieser keine Rückschlüsse auf eine mangelnde heilkundliche Autorität der gesamten Ärzteschaft zulassen.

Nachtrag vom 01.03.99:
Dr. Lutz Born hat seine Seite einer Totaloperation unterzogen. Gewisse Schönheitskorrekturen sind vermutlich noch im Verlauf weiterer Nachsorgemassnahmen zu erwarten.

 
Wenn sich Familien ins Internet begeben, ist ja oft ein umfangreicher Katalog privater Verhältnisse, Interessen und Befindlichkeiten das Ergebnis. Langatmige Darstellungen, deren sittlicher Nutzwert für den Besucher zumeist gegen Null tendiert. Umso erfreulicher ist es deshalb, dass es auch anders geht. Und zwar zum Beispiel bei der Schneider-Family aus Alsdorf, die aus Willi, Rosel, Axel, Ellen, Doro, Gabi und Hund Gini (Rasse nicht bestimmbar) besteht.

 
"Stuck aus Styropor und reinem Gips könnte auch Ihr Zimmer einen romantischen Tatsch verleihen" rät uns freundlicherweise Firma Maler Beyer aus 71229 Leonberg. Ein Tip, der derart wertvoll ist, dass wir uns umgehend erkenntlich zeigen wollen. Und zwar mit dem kostenlosen Vorschlag, bei Gelegenheit doch mal zu überprüfen, ob sich neben der Rechtschreibung nicht auch die Grafiken dieses Webangebots ein wenig renovieren lassen.

 
In einer Zeit, in der eine vernünftige Webpräsenz inclusive Domainnamen für weniger als 200 Mark im Jahr zu haben ist, sind die Konditionen, die die Spro - Multimedia GmbH offeriert, natürlich nicht gerade ein Knaller. Zumal dann, wenn sich nicht ohne weiteres erschliesst, was dort nun eigentlich genau angeboten wird. Das macht aber nichts. Mönchengladbacher und andere Rheinländer sind schliesslich dafür bekannt, den Alltag mit bewundernswerter Leichtigkeit zu bewältigen, und wenn diese Haltung dann auch das Geschäftsleben prägt, ist dies ja durchaus sympathisch.

 
Wenn sich jemand öffentlich freut, "ein neues Informationsmedium vorstellen zu können", kommt dies natürlich in gewisser Weise einem Geständnis gleich. Ein Statement übrigens, für das es auf der Seite der Orthopädischen Klinik Kassel eigentlich keine Notwendigkeit gäbe. Denn dort wird auch ohne einen entsprechenden Hinweis überall deutlich, dass man sich zumindest hinsichtlich des Webdesigns noch in der Orientierungsphase befindet.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Kultstatus besitzt die Fernsehserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ja auch deshalb, weil es bei ihrer Produktion immer wieder gelingt, erbarmungswürdig schlechte Drehbücher mit miserabel agierenden Darstellern herunterzukurbeln. Wer nun allerdings glaubt, die unfreiwillige Komik dieses Juwels des Fernsehschaffens liesse sich nicht mehr toppen, irrt gewaltig ! Zur Serie gibt es schliesslich noch die Die lustige GIGA und GZSZ Page.

Nachtrag vom 19.03.99:
Offenbar haben die GZSZ- und GIGA-Fans die Lust am Fortbestand ihres Internetangebots verloren. Welche Rolle dabei der rege Meinungsaustausch im dortigen Gästebuch gespielt hat, lässt sich aus der Distanz natürlich schwer sagen. Auf jeden Fall bedauern wir es sehr, dass es diese überaus lustige Fanseite nun nicht mehr gibt.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 25.02.99. Last Update: 23.04.99