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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Die hauptsächliche Faszination des Internet besteht bekanntlich darin, dass wir uns mit seiner Hilfe darüber informieren können, mit welchen breiten Interessenspektren einzelne Leute doch munitioniert sein können. Zum Beispiel Klaus-Dieter Schwarz, der sich nicht nur für Eisenbahnsimulationen, sondern auch für das Schneiden von Styroporplatten und für das Aufnehmen von Musikclips begeistert. Darüber hinaus aber sogar auch für das komplizierte Gebiet des Rechts, wie die Beschwörungsformel im Zusammenhang mit dem Urteil eines einzelnen Hamburger Landgerichts aus dem Jahr 1998 nahelegt. Auf jeden Fall ein derart beeindruckend großes Interessenspektrum, dass nicht verwundern kann, dass bisher offenbar noch wenig Zeit dafür übrig war, sich intensiver mit Gestaltungsaspekten zu beschäftigen.

 
Technisch Interessierte mögen sich ja vielleicht auch heute noch für versteckte Features bestimmter Programme begeistern. Dass diese Hauptzielgruppe der Firma Playcom Service möglicherweise auch noch dazu neigt, zur so genannten Auflockerung ein paar verstaubte Links anzuklicken, ist ebenfalls nicht hundertprozentig auszuschließen. Relativ unwahrscheinlich dürfte jedoch sein, dass mit der gesamten Webpräsenz als solcher in vollem Ernst versucht wird, irgendwelche Umsätze zu generieren. Und zwar auch und gerade, weil zu den Geschäftsfeldern auch die Desaster Recovery gehört, und dies dann ja doch gewisse Assoziationen auslöst.

 
Seinen Fans ein schlichtes Gemüt zu unterstellen, würde weder dem musikalischen Schaffen von Wolle Petry gerecht, noch den angesprochenen Verehrern und Verehrerinnen. Letzteren ist immerhin zu gute zu halten, dass die Begeisterung für den Sänger mit der offensiv zur Schau gestellten Freundschaftsbandsammlung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht alle Aspekte des Lebens bestimmen kann. Andererseits ist bei Melanie Engelmann, die sich als "der größte Wolfgang Petry Fan - oder auch nicht" bezeichnet, aber auch festzuhalten, dass es aus ästhetischer Sicht gewisse Zusammenhänge zwischen Wolles Musik und der Art und Weise, wie über das eigene Fantum berichtet wird, gibt. Oder anders formuliert: Wenn eine Seite so aussieht, wie die künstlerischen Hervorbringungen des Subjekts der Begeisterung klingen, passt es doch irgendwie wieder.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Man kann es der Fachhochschule Trier gar nicht hoch genug anrechnen, dass sie ihren Angehörigen die Möglichkeit einräumt, sich im Internet zu präsentieren. Und zwar schon allein deshalb, weil Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Blankenforth davon Gebrauch gemacht hat. Was soll man von diesem Einzelfall nun halten? Lässt die optische Gesamtanmutung Rückschlüsse auf die Praxis des betriebswirtschaftlichen Studiums an der FH Trier zu? Gehört es dort irgendwie zum guten Ton, sich zum Gespött zu machen? Ist es mit der Betriebswirtschaft schon so weit gekommen, dass keine Rücksicht auf Verluste mehr genommen wird? Schwer zu sagen!

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 27.03.06