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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Jörg Scheffler hat sich nicht nur bereits darüber Gedanken gemacht, dass es "für den Begriff 'Hobby' keine wirklich wortgetreue und adäquate Definition" gibt, sondern er ist sogar schon zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Hobby erst dann ein solches ist, "wenn man es völlig ohne jeden (für andere) ersichtlichen Grund heraus ausführt". Was ihn zum Glück aber nicht daran hindert, an seinem Landrover herumzubasteln, bevorzugt in exotische Länder zu reisen, eine Vielzahl weiterer Interessen zu verfolgen, und auf seiner Central Homepage darüber zu berichten. Letzteres tut er so ausführlich, wie es die beeindruckend breite Palette seiner Freizeitaktivitäten schon befürchten lässt. Sowas nimmt natürlich ebenfalls Zeit in Anspruch. Und deshalb muss man wahrscheinlich Verständnis dafür haben, wenn jede Menge Links, die auf weitere spannende Details eines Abenteurerlebens verweisen sollen, noch nicht so recht funktionieren.

 
Heute kann man sich nicht mehr ernsthaft darüber beschweren, dass bestimmte Internetpräsenzen wertvollen Webspace verplempern oder dass durch ihre Existenz besucherseitig wertvolle Freizeit vernichtet wird. Andererseits gibt es immer noch Angebote wie Margits Internetwelt, deren objektive Nützlichkeit im umgekehrt proportionalen Verhältnis zum Engagement steht, mit dem sie betrieben werden. Was verleitet Leute eigentlich dazu, sich über private Dinge auszubreiten und damit bestenfalls tödlich zu langweilen? Wir wissen es nicht, und haben die Hoffnung aufgegeben, es jemals zu erfahren.

 
Wie die Aufforderung "Feiern Sie auf unserer Homepage doch einfach mit" in die Praxis umgesetzt werden kann, ist uns einigermaßen schleierhaft. Da wir es beim Hamsterclub Höntrop 1979 mit einer Körperschaft der karnevalistischen Brauchtumspflege zu tun haben, ist eine solche Ansage aber ohnehin nicht wörtlich zu verstehen. Und es kommt noch etwas dazu: Wenn ein Lied mit dem Titel "Es war einmal ein Hamster" dazu inspiriert, zunächst einen Verein zu gründen und einzelne Protagonisten später in entwürdigende Kostüme zu stecken, kann es mit dem Realitätsbezug sowieso nicht allzu weit her sein.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

"4 Jahre Marine haben ihre Spuren hinterlassen" heißt es irgendwo bei Millenni. Wie dieses Outing zu verstehen ist, wird nicht näher ausgeführt, und deshalb ist man als unbefangener Besucher leider auf Spekulationen angewiesen. Muss eine mehrjährige Dienstzeit bei der schwimmenden Landesverteidigung zwangsläufig dazu führen, sich Startrek-"Storry's" auszudenken? Können im Verlauf einer solchen Karriere sukzessive die orthografischen Fähigkeiten abhanden kommen, oder waren selbige nie wirklich vorhanden? Welche Abhängigkeit gibt es im Zusammenhang mit der ausnahmslos unterseeisch trüben Bildqualität? Wie gesagt: Alles nur Spekulationen. Aber trotzdem auch eine Befürchtung: Können 4 Jahre Marine möglicherweise noch viel schlimmere Schäden verursachen?

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 12.05.04