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Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Im Zusammenhang mit Einträgen in Gästebüchern ist unsere Position bislang offenbar nicht ausreichend deutlich geworden. Deshalb hier noch einmal - und hoffentlich unmißverständlich - der Hinweis, daß Gästebuch-Einträge, in denen persönliche Angriffe oder Mutmaßungen über Geisteszustände und Charaktereigenschaften von Personen enthalten sind, nicht im Sinne der Müllseite sind. Wir bitten ausdrücklich darum, auf derartige Postings zu verzichten.


 
Lobende Erwähnungen

Für den Fortbestand des Internet und der abendländischen Kultur dürfte es mit ziemlicher Sicherheit nur von untergeordneter Bedeutung sein, daß Theo bei der Straßenreinigung arbeitet und es im familiären Umfeld drei Töchter sowie eine Begeisterung für Regenbogenfische gibt. Andererseits wollen wir aber auch gern einräumen, daß Seiten wie die von Birgit und Theo durchaus einen hohen Unterhaltungswert haben, und sie symptomatisch für den Zustand sind, in dem sich weite Teile des Internet derzeit befinden.

 
Wenn sich irgendein Normalsterblicher im Internet auf eine Art und Weise präsentiert, die erhebliche Zweifel an seinem ästhetischen Empfinden aufkommen läßt, kann er sich immer noch damit trösten, daß seine Webpräsenz in der Masse untergeht. Anders dürfte sich dies allerdings verhalten, wenn es sich dabei um einen Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Frankfurter Stadtparlament handelt. Zum einen ist Uwe Becker in dieser Funktion natürlich mit einer gewissen Prominenz ausgestattet. Und außerdem tritt er damit ja auch eindrucksvoll dem Vorurteil entgegen, Politiker wüssten zumindest in Internetzusammenhängen nicht mehr, was Volksnähe bedeutet.

 
Zugegebenermaßen interessiert uns im Zusammenhang mit Yorkshire-Terriern und anderen Bonsai-Tölen in erster Linie, wie weit diese elegant durch die Luft segeln, wenn man sie versehentlich mit dem Fuß erwischt hat. Diese Interessenlage und allein die Tatsache, daß Die Baumert's eines dieser possierlichen Versuchstiere als Familienmitglied bezeichnen, macht deren Webauftritt aber nicht wirklich langweilig. Sondern es sind die an Millionen anderer Stellen in ähnlicher Form zu findenden Darstellungen irgendeines Familenlebens sowie die Nullachtfuffzehn-Links, die zum wiederholten Male die Frage aufwerfen, was mit einer solchen Seite eigentlich bezweckt werden soll.

 
Was Stefan Bock dazu verleitet hat, seine Seite Per Anhalter durch die Galaxis zu nennen und sich dafür den Namen eines Protagonisten aus dem gleichnamigen Kultroman als Domainnamen reservieren zu lassen, erschließt sich auf seiner Seite zwar leider nicht. Das macht aber nichts. Vom Werk Douglas Adams' ist dort nämlich ansonsten auch nichts zu entdecken. Jedenfalls dann nicht, wenn man mal außer Acht läßt, daß das Design ohne weiteres auch von einem bekannten Vogonen-Raumschiffkapitän hätte entwickelt werden können, um Bewohner des Planeten Erde zu Tode zu erschrecken.

 
Wir unterstellen jetzt einfach mal, daß die Top-Stars der volkstümlichen Musik recht gut damit bedient sind, im deutschsprachigen Bereich bekannt zu sein. Deshalb dürfte es eigentlich auch keine zwingende Notwendigkeit geben, auf Evi's Website über das Wirken des Stefanie & Eberhard Hertel & Stefan Mross Fanclubs Vogtland außerdem auch noch in englischer Sprache zu berichten. Ganz zu schweigen natürlich davon, ob die dort gebotenen Übersetzungsleistungen überhaupt im Sinne irgendeines Unterhaltungskünstlers sein können.

 
Wenn miserabel verarbeitete Grafiken und Kursivschriften den Eindruck bestimmen und dann auch noch irgendwelche Latrinenparolen über die zwingende Notwendigkeit einer eigenen Netzpräsenz zu finden sind - worauf deutet das dann hin ? Richtig ! Auf einen weiteren Versuch, mit Webdesign-Dienstleistungen Geld verdienen zu wollen. Und im Falle von Computer Gräf nach unserer unmaßgeblichen Einschätzung sogar um einen besonders albernen Versuch.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Politische Programme, in denen pausenlos davon die Rede ist, daß die Menschen unbedingt alle möglichen Dinge tun oder lassen müssen, sind uns normalerweise auf Anhieb sehr suspekt. Was im Zusammenhang mit Totaldemokratie allerdings nicht der Fall ist. Und zwar deshalb, weil wir noch intensiv darüber nachdenken müssen, ob die von Herrn Verhaltensforscher Alf Behnsen ins Leben gerufene Initiative nicht insgesamt als Realsatire zu werten ist.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 04.06.01