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10/03

 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Einerseits ist nicht zu übersehen, dass Joachim Miller doch gewisse Probleme mit der deutschen Rechtschreibung hat. Andererseits sollte man aber nicht zu streng mit ihm ins Gericht gehen. Wie schwer man es als Russlanddeutscher mit der Integration in die Lebensverhältnisse der gefühlten Heimat haben kann, haben wir vor dem Besuch auf seiner Seite nicht einmal ansatzweise geahnt. Und eins muss man ihm auf jeden Fall lassen: Indem er sich als "Bürger der Deutscher Republick" bei den gesamten Vereinigten Staaten von Amerika "für die beleidigung von US Presidenten" entschuldigt, beweist er zumindest in gewisser Weise sowas wie ein politisches Bewusstsein.

 
Nach eigenen Worten kann ein ins Trudeln geratenes Unternehmen von UBERA "auch bei scheinbar ausweglosen Situationen Perspektiven mit umsetzbaren Sanierungsvorschlägen" erwarten. Aussichten, von denen wir, offen gestanden, noch nicht so recht wissen, wie sie gemeint sind. Zwei Dinge dürften aber sicher sein: Die angesprochenen Sanierungsvorschläge haben sich offenbar in der Vergangenheit nicht auf das Erscheinungsbild von kerpen.de (siehe auch Müllseite Nr. 3/99) bezogen, und außerdem befindet sich die eigene Webpräsenz noch nicht in einem derart ausweglosen Zustand, dass jede Hilfe vergeblich wäre.

 
Die heimlichen Stars des deutschen Farbfernsehens arbeiten bekanntlich bei diversen Shopping-Sendern. Bekanntlich haben wir es da mit Personal zu tun, das bei anderen TV-Anstalten entweder längst ausgemustert oder dort lieber erst gar nicht auf die Menschheit losgelassen worden ist. Zum Teil aber auch mit einer Moderatorenspezies, die vermutlich eigens zum Zwecke des Abverkaufs irgendwelcher gnadenlos günstiger Produkte in Genlabors gezüchtet worden ist. Bis zum Beweis des Gegenteils würden wir einstweilen auch Volker Kirst zur letztgenannten Lebensform zählen. Jedenfalls dann, wenn seine Eigendarstellung im Internet zuverlässige Rückschlüsse auf die Ausübung seines Hauptberufs zulässt.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Weshalb sich der HipHop gerade bei Heranwachsenden großer Beliebtheit erfreut, ist schnell erklärt. Musikalisch stellt er keine besonders große Herausforderung dar. Außerdem scheint diese Musikgattung sich aber auch sehr gut für den Transport einer kindlich schlichten Weltsicht zu eignen. Und schließlich bietet diese Ausdrucksform offenbar die meisten Möglichkeiten, ungestraft Schimpfwörter zu verwenden und in einer Tour den dicken Max zu markieren. Wie man sich das dann praktisch vorzustellen hat, führen BaD fUcKiNg ThReE derart anschaulich vor, dass dort eigentlich alle Fragen hinsichtlich des branchentypischen Lebensgefühls beantwortet werden. Mit zwei Ausnahmen vielleicht: Zum einen würde uns doch mal interessieren, mit welcher Akzeptanz die drei Jungs aus Hameln rechnen könnten, sollte es sie eines Tages mal ins Mutterland des HipHop verschlagen. Und außerdem, wann sie dann wieder feste Nahrung zu sich nehmen können.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 16.07.03