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16/03

 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Wer mit "einem Naturgefühl für das Schöne, Erhabene" bewaffnet ist, muss sich im Gasthof Ramingsteinerhof auf Anhieb wohl fühlen. Jedenfalls behauptet dies die Werbung in eigener Sache, und da wird dann vermutlich auch etwas dran sein. Andererseits ist aber auch festzuhalten, dass sich Schönheit und Erhabenheit mit den Mitteln des Internet nur sehr schwer transportieren lassen, Ganz abgesehen davon, dass die entsprechende Sensibilität in Fachbetrieben des Beherbergungsgewerbes am allerwenigsten erwartet wird. So gesehen, wäre es also gar nicht mal so schlimm, wie sich das aus dem 14. Jahrhundert stammende Hotel präsentiert. Wenn da bloß nicht die o.g. ästhetischen Werte bemüht worden wären ...

 
Im ehemaligen Westberlin musste man nehmen, was man kriegte. Speziell, wenn es darum ging, am Sonntag raus ins Grüne zu fahren. Glücklich, wer damals ein Ausflugsrestaurant besaß: Wenn man nicht gerade Arsen ins Essen mischte, kamen die Berliner. Nach der Wende freilich hatte Berlin wieder ein Umland zu bieten - viele Ausflugsgaststätten mussten ihren Service anpassen, um zu überleben. Manche reagierten schneller, andere befinden sich auch im Jahr 13 nach dem Mauerfall noch im Zustand der allmählichen Anpassung an die herrschende Gegenwart, wie das Restaurant Stölpchensee eindrucksvoll dokumentiert.
(Benjamin Lassiwe)

 
Bekanntlich sind diverse Umsatzerwartungen, die mit dem Internet verknüpft worden sind, irgendwann unsanft an der Realität abgeprallt. Weshalb es dazu gekommen ist, dürfte heute zwar nur noch historischen Wert haben. Unzweifelhaft waren die meisten gescheiterten Geschäftskonzepte aber wesentlich komplexer als der recht eindimensionale Entwurf, mit dem Master_User irgendwas zu verticken trachtet. Ein Verkaufsargument überzeugt uns dort aber trotzdem. Nämlich, dass für die eingestandenen orthografischen und grammatikalischen Mängel die Grenzen irgendeines Programms verantwortlich sind.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

"Ich heiße Heinz und bin euer Webmaster" tönt es irgendwo in der Tiefe der Website SG Herdorf. Eine persönliche Note, die in anderen Zusammenhängen vielleicht etwas befremdlich wirken kann. Nicht aber hier. Denn bei ihrer Entdeckung hat der durchschnittliche Besucher nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit bereits ausgiebig Gelegenheit gehabt, eine kunterbunte Mixtur fröhlicher Farben, interessant verarbeiteter Bildchen, das Ohr verwöhnender Klänge und anderer Stilelemente kennenzulernen. Und da kommt es nun wirklich nicht mehr darauf an, wie der Tatverdächtige heißt.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 17.12.03