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17/01

 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award 
Lobende Erwähnungen

Wozu ein Gerät zur "Erzeugung von Oktavwellenlängen der Planeten und Modulation mit biophysikalischen Wellenlängen im Bereich der nicht sichtbaren Energiekörper" im Alltag eines Normalverbrauchers gut sein soll, hat sich uns bislang leider noch nicht erschlossen. Auf den vordergründigen Nutzwert kommt es wahrscheinlich aber auch nicht an. Schließlich sieht der aus lackiertem Buchenholz gefertigte Bioenergie-Modulator nicht viel schlechter aus als anderes Gerümpel, das in vielen Wohnungen als Staubfänger herumsteht. Und man kann sich, falls die Herstellerbeschreibung zutrifft, bei ihm wenigstens sicher sein, daß er keinen Strom verbraucht und keine physikalische Energie abstrahlt.

 
Daß jemand im Jahr 1984 das Examen gemacht hat, dabei allerdings ohne Buch ausgekommen ist, ist in dieser Kürze dann doch eine etwas verwirrende Information. Andererseits muß man wahrscheinlich froh sein, daß sich damit auf Birgits Seite, die den leider auch nicht sonderlich erhellenden Titel WebSeite 1 trägt, überhaupt irgendetwas findet, was ansatzweise als sachdienliche Information bezeichnet werden kann.

 
Daß das menschliche Bewußtsein auf dem Weg zum höchsten Sinn unendlich viel Sinn zu suchen und zu erfüllen hat, mag unter Umständen ja der Fall ein. Ob sich ein solcher Weg auch lohnt, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Und zwar schon allein deshalb, weil das Bewußtsein dann aller Voraussicht nach auch an Seiten wie Lebe dein Bestes vorbeikommt, und es gut sein kann, daß die Suche nach dem höchsten Sinn spätestens auf dieser Zwischenstation als Ziel empfunden wird, das sich sowieso nie erreichen läßt.

 
Beurteilt man das Gärtner-Duo nach der Anzahl seiner Engagements, kann eigentlich kein Zweifel daran bestehen, daß die beiden Musiker durchaus erfolgreich sind. Ob das mit ihren musikalischen Leistungen zu tun hat oder mit ihrem Repertoire "abseits ausgetretener Programmpfade", wollen wir mal dahingestellt sein lassen. Auf jeden Fall beweist ihre Internetpräsenz einmal mehr, daß es auf selbige nicht ankommt, wenn man als Musiker erfolgreich sein will.

 
Daß sich die amenda.com GmbH & Co. KG communication für einen allenfalls als sehr rudimentär zu bezeichnenden Internetauftritt entschieden hat, ist im Hinblick darauf, daß sich hier immerhin ein Unternehmen der Kommunikationsbranche präsentiert, auf den ersten Blick sicher nicht leicht zu begreifen. Dafür kann es aber durchaus einen guten Grund geben. Wahrscheinlich hat man dort erkannt, daß die Bedeutung der Kommunikationsplattform Internet sträflich überschätzt worden ist, und es durchaus damit getan ist, auf eine Postadresse, eine Telefon- und eine Fax-Nummer zu verweisen.

 
Ehen von deutschen Männern und auf den Philippinen geborenen Frauen besitzen im deutschsprachigen Kulturkreis bekanntlich nicht die allerhöchsten Sympathiewerte. Woran dies liegt, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht erörtern. Notwendig ist das aber auch schon allein deshalb nicht, weil es Günter & Chriselda mit ihrer Familienpräsenz nach unserem Geschmack bislang nicht wirklich gelungen ist, einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung deutsch-philippinischer Spekulationen zu leisten.

 
 
Nominiert für den Ultimate Trash Site Award

Leider müssen wir doch gewisse Zweifel daran anmelden, ob auf dem Logo der Werbeagentur WupperfeldDesign tatsächlich alle der dort gebotenen Serviceleistungen vertreten sind. Auf jeden Fall vermissen wir auf diesem Bildchen nämlich die wilde Mischung beliebiger Stilelemente und Schriftarten, die Entwicklung von nicht ganz schlüssigen Navigationslösungen sowie die Herstellung von Grafiken, die irgendwie auch suboptimal wirken. Glücklicherweise gibt über diese Bereiche des Leistungspektrums aber die gesamte Webpräsenz umfassend Auskunft. Und deshalb fühlt man sich, Logo hin oder her, dort eigentlich recht gut informiert.

 
 
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© Jürgen Graf. Angelegt am 09.10.01